Am Wochenende startet der HCL in die Halbfinal-Playoffserie gegen die Mighty Dogs Schweinfurt.

Nachdem die Riverkings im Viertelfinale den EHC Klostersee besiegen konnten, wollen sie nun auch dem Tabellenzweiten der Vorrunde Paroli bieten. Dabei hat sich die personelle Ausgangslage im Vergleich zur Serie gegen Klostersee nicht signifikant verändert. Nach wie vor fehlen Lars Grözinger, der noch immer an einer Gehirnerschütterung leidet, und Victor Östling, der wegen eines Infekts weiterhin ausfällt. Zusätzlich sind einige Spieler noch immer von grippalen Infekten geschwächt. Trotzdem lautet die klare Marschroute, alles daran zu setzen, der Offensivpower standzuhalten und die sich bietenden Chancen auch für Tore zu nutzen.

Mit Schweinfurt und Landsberg treffen zwei Mannschaften aufeinander, deren Schwerpunktsetzung durchaus unterschiedlich ist. Der HCL versucht, möglichst viele Spieler aus dem eigenen Nachwuchs und der Region in die erste Mannschaft einzubinden und das Hauptaugenmerk auf die Nachwuchsarbeit zu legen. Der HCL hatte sich zu Beginn der Saison der freiwilligen Selbstverpflichtung der überwiegenden Zahl der Vereine der Bayernliga angeschlossen und sich damit verpflichtet, nur mit drei Importspielern zu spielen. Schweinfurt hat diese Selbstverpflichtung nicht unterschrieben und agiert mit einer sehr leistungsstarken Mischung aus fünf starken Importspielern, einigen jungen Talenten, die zuvor in verschiedenen DNL-Mannschaften gespielt haben, sowie erfahrenen Spielern mit reichlich höherklassiger Vergangenheit wie z.B. Petr Pohl. Aus diesem Grund sind die Franken in der Favoritenrolle.

Trainer Martin Hoffmann:

„Schweinfurt ist eine von der ersten bis zur letzten Position durchgängig enorm stark besetzte Mannschaft mit einer herausragenden Offensive und einem überragenden Überzahlspiel. Wir wollen versuchen, dieser Offensivpower taktisch diszipliniert und mit viel Leidenschaft entgegenzutreten. Wir wollen das Spiel einfach halten und von der Strafbank fernbleiben. Wenn sich uns die Möglichkeit bietet, werden wir versuchen, vorne unsere Chancen zu nutzen. Wir sind jetzt weit gekommen und haben uns die Halbfinalteilnahme absolut verdient. Jetzt wollen wir natürlich auch alles daransetzen, die Serie gegen Schweinfurt auf unsere Seite zu ziehen – auch wenn Schweinfurt der Favorit in dieser Serie ist. Dabei spielt es keine Rolle, wie viele Kranke wir haben oder wie unsere Trainingswoche war. Wir wollen uns für unsere Fans und den Erfolg in jedem Spiel zerreißen.“

Das erste Spiel der „Best-of-Seven“-Serie findet am Freitag in Schweinfurt statt, ehe am Sonntag um 19:00 Uhr das erste Heimspiel in Landsberg ausgetragen wird. Tickets für dieses Spiel sind an der Abendkasse, im Reisebüro Vivell und online auf der Internetseite des HC Landsberg erhältlich.