Ein Sieg und eine Niederlage für den HC Landsberg – Killa Hockey bleibt starker Partner der Riverkings

Ein Wechselbad der Gefühle erlebten die Riverkings am vergangenen Wochenende. Während am Freitag mit einer eher durchwachsenen Leistung auswärts bei der EA Schongau einen Sieg in der Verlängerung feiern konnte, verlor das Team am Sonntag zuhause gegen die Passau Black Hawks trotz guter Leistung.
Beim Derby in Schongau zeigten die Gastgeber von Beginn an schnelles, körperbetontes und offensiv gut strukturiertes Hockey und setzten dabei das Team um Kapitän Tobias Wedl immer wieder unter Druck. Zwar erarbeiteten sich auch die Riverkings immer wieder gute Chancen, einzig ein Tor wollte zunächst auf keiner Seite fallen. Einer Einzelleistung von Dennis Sturm war es dann zu verdanken, dass die Gäste aus Landsberg gegen Ende des 1. Drittels mit 0:1 in Führung gehen konnten. Als dann zu Beginn des zweiten Drittels Markus Kerber eine schöne Kombination in Überzahl zum 0:2 nutzen konnte, schien die Messe für die zahlreichen Landsberger Fans bereits gelesen. Landsberg erarbeitete sich noch die eine oder andere Chance, einzig weitere Tore wollten nicht fallen. Schongau kämpfte weiter mit viel Tempo und Leidenschaft und erzwang so in der 30. Minute den 1:2 Anschlusstreffer. Ab diesem Zeitpunkt war von den Riverkings nicht mehr viel zu sehen. Nach vorne wollte es nicht mehr so recht gelingen und auch im Spielaufbau zeigte man eher ungewohnte Schwächen. Die Folge: Der verdiente Ausgleich durch einen verwandelten Penalty. Nachdem in der regulären Spielzeit kein Treffer mehr fallen wollte, gingen beide Teams in die fünfminütige Verlängerung. Hier bediente nach einer Minute und siebenunddreißig Sekunden in einer Überzahlsituation Dennis Sturm Marc Krammer und dieser netzte zum glücklichen 2:3 Erfolg für den HCL ein.

Wie verwandelt zeigte sich die Mannschaft von Coach Fabio Carciola dann am Sonntag bei Heimspiel gegen die Passau Black Hawks. Die Mannschaft beherrschte über weite Phasen des Spiels das Geschehen, einzig das Toreschießen klappte nicht wie gewünscht. Entweder scheiterte man am starken Passauer Torwart oder am Gestänge des gegnerischen Tores. Ganz anders Passau: Sie nutzten die wenigen Chancen, die sich ihnen boten, eiskalt aus. Im ersten Drittel schoss Sybek sein Team in Überzahl mit 1:0 in Führung. Im zweiten Drittel spielte der HCL Passau phasenweise an die Wand! Allerdings gelang erst Marek Charvat mit einem strammen Schuss von der blauen Linie in der 42. Minute der Ausgleich. Nur wenige Minuten später nutzte dann Passaus Ales Kreuzer einen der wenigen Passauer Entlastungsangriffe zur 1:2 Führung. Trotz aller Bemühungen konnten bis kurz zum Abpfiff die 750 Zuschauer keinen weiteren Treffer für die Hausherrn bejubeln. Im Gegenteil, Passau erzielte kurz vor dem Ende das 1:3 auf das leere Landsberger Tor.

Weiter geht es für den HCL mit dem Auswärtsspiel in Miesbach am Freitag und dann mit dem Heimspiel gegen Geretsried am Sonntag um 18:30.

Auch weiterhin bleibt die Firma Killa Hockey aus Füssen und Kaufbeuren der Ausrüster des Bayernligateams des HC Landsberg. Die Verlängerung des im Sommer ausgelaufenen Vertrages war für beide Seiten eigentlich nur Formsache. Trotzdem verbesserten Markus Grillinger und Sebastian Weixler, die Geschäftsführer des renommierten Hockeyshops, nochmals die Konditionen des Vertrags: „Wir arbeiten seit Jahren super mit dem HC Landsberg zusammen, da ist es selbstverständlich, dass wir jede Möglichkeit nutzen verbesserte Konditionen an die Kunden weiterzugeben. Insbesondere der persönliche Kontakt mit Stefan Schindler, der sich beim HCL um das Thema Einkauf und Finanzen kümmert, funktioniert so reibungslos wie man das selten erlebt.“

Dieses Kompliment kann Stefan Schindler zurückgeben: „Egal ob wir auf die Schnelle noch einen Schläger, eine Kufe oder sonstiges Material brauchen, die Jungs von Killa Hockey finden immer eine Lösung. Wir freuen uns natürlich sehr, dass wir zukünftig sogar noch etwas bessere Konditionen bekommen. Das Material ist bei uns einer der größten Posten im Etat, da zählt natürlich jeder Euro. Aber Geld ist auch nicht alles, für uns ist die Zuverlässigkeit unserer Partner mindestens genauso wichtig. Insbesondere wenn es mal Qualitätsprobleme mit einzelnen Schlägerserien gibt, so wie wir das letzte Saison mal hatten. Da haben uns Basti und Markus wirklich super unterstützt. Wir sind einfach super zufrieden, dass wir auch weiterhin zusammenarbeiten können.“