Die Landsberg Riverkings bieten das volle Programm

Im ersten Testspiel zu Hause gegen Ulm geht es für den HC Landsberg ins Penaltyschießen. Dabei sorgt Trainer Fabio Carciola für eine Überraschung.

Das erste Testspiel des HC Landsberg in der neuen Saison war der Höhepunkt des Sommerfests bei den Landsberg Riverkings. Wie schon am Freitag, als der Bayernligist dem Oberligisten Memmingen erst nach Penaltyschießen mit 4:5 unterlag, bot die Mannschaft von Trainer Fabio Carciola den über 600 Zuschauern auch am Samstag das volle Programm. Erst nach Penaltyschießen musste man sich dem Landesligisten Devils Ulm/Neu-Ulm geschlagen geben. Und bei der Auswahl der Penaltyschützen dürfte Carciola so manchen Fan überrascht haben.
Alle Mannschaften werden präsentiert

Schon ab Nachmittag präsentierte der Verein neben der Eiskunstlauf-Abteilung auch die Jugend-Teams. Thomas Blaschta, der im HCL-Präsidium für den Nachwuchs zuständig ist, übernahm die Moderation. Und zurecht verwies er mit Stolz darauf, dass man erstmals mit allen Teams in den jeweils höchstmöglichen Ligen antritt.

Dass die Nachwuchs-Spieler davon profitieren, zeigte sich beim Testspiel. Mit Marius von Friderici, Jonas Schwarzfischer, Marc Krammer, Christopher Mitchell, Anton Hanke und Keeper David Blaschta standen sechs Spieler des Jahrgangs 1999 im Kader, hinzu kamen noch mit Felix Knopf und Maximilian Merkel zwei Spieler des Jahrgangs 2000. Und alle ließ Coach Carciola im Testspiel komplett durchspielen.

Landsberg startet gut

Im ersten Drittel dominierte der HCL, bei dem erneut Blaschta im Tor stand, vergab aber zu viele Chancen. Nur Sven Gäbelein traf zum 1:0. Ab dem zweiten Drittel merkte man den Spielern die schweren Beine an, trotzdem erhöhte Adriano Carciola auf 2:0 (23.), ehe den Gästen vor Drittelende noch der Ausgleich gelang. Im letzten Abschnitt legten die Devils vor, aber der Markus Kerber traf zum 3:3. Und so ging es in Verlängerung und Penaltyschießen – und da ließ Carciola Knopf, Merkel und v. Friderici schießen. Diese scheiterten zwar, jedoch ließ auch Blaschta nur einen Penalty passieren, sodass die Partie knapp verloren ging.

Der frühere Erfolgstrainer ist auch da

Im Anschluss stellte Teammanager Michael Oswald die Spieler vor. Vor Ort auch der frühere EVL-Erfolgstrainer Larry Mitchell, dessen Sohn Christopher das erste HCL-Saisontor in Memmingen erzielte. „Ich bin natürlich sehr, sehr stolz“ sagte Mitchell gegenüber dem LT. Bei der Frage, ob der Sportdirektor des ERC Ingolstadt seinen Sohn bald holen würde, muss Mitchell schmunzeln. „Nein, er soll hier seinen Weg gehen. Er arbeitet sehr hart und wurde jetzt dafür belohnt.“ (mm)

Quelle (mm): https://www.augsburger-allgemeine.de/landsberg/sport/Eishockey-Die-Landsberg-Riverkings-bieten-das-volle-Programm-id55371606.html