Der HC Landsberg und der EV Fürstenfeldbruck kooperieren

Ein wichtiger Teil des Nachwuchskonzepts des HC Landsberg, des EV Fürstenfeldbruck und vieler anderer Vereine besteht seit ein paar Jahren darin, dass man möglichst jedem Kind die optimale Förderung mit möglichst viel Spielpraxis bieten will. Aus der Erkenntnis heraus, dass die Entwicklung junger Spieler unterschiedlich schnell von statten geht, hat sich ein Kooperationsmodel mit anderen Vereinen entwickelt, dass es jungen Spielern ermöglicht auch als Teil des Stammvereins, für andere Vereine aus höheren oder niedrigeren Ligen aufzulaufen. So bekommt jeder Spieler viel Eiszeit in Ligen, die dem derzeitigen Leistungsstand des Spielers entsprechen. Nachdem die Verantwortlichen des HC Landsberg bereits im Nachwuchsbereich mit dieser Idee sehr gute Erfahrungen gemacht haben, wurde dieses Konzept jetzt auch auf junge Spieler der ersten Mannschaft ausgeweitet. Der Kooperationspartner dafür ist der Landesligist EV Fürstenfeldbruck. Was zwischen Vereinen der DEL, der DEL2 und der Oberliga seit Jahren gang und gäbe ist, wird jetzt auch in Landsberg und Fürstenfeldbruck umgesetzt. Teammanager Michael Oswald und Präsident Frank Kurz vom HC Landsberg, sowie 1. Vorstand Manfred Vilgertshofer und Beisitzer Markus Pasterny vom EV Fürstenfeldbruck vereinbarten für die laufende Saison eine Zusammenarbeit im Seniorenbereich. Diese ermöglicht jungen Spielern beider Vereine in der ersten Mannschaft des jeweils anderen Vereins zu spielen, ohne die Spielberechtigung für den eigenen Verein zu verlieren. Vom HC Landsberg sammeln inzwischen Marius von Friderici, Jonas Schwarzfischer und Anton Hanke regelmäßig Spielpraxis in Fürstenfeldbruck und unterstützen so den dortigen Landesligisten. Mit Markus Kiefl steht dort der ehemalige Trainer der letztjährigen DNL Mannschaft des HCL an der Bande.

Für den Teammanager des HC Landsberg Michael Oswald ist dies eine Win-Win Situation für alle Beteiligten: „Für uns ist es sehr wichtig jungen Spielern soviel Spielpraxis wie möglich zu geben und sie als Verein nicht zu verlieren, indem sie vollständig zu anderen Vereinen wechseln. Die Spieler sammeln dort eine Liga niedriger Erfahrungen in Überzahl und Unterzahl und können sich so super weiterentwickeln. Für Fürstenfeldbruck sind unsere jungen gut ausgebildeten Spieler eine willkommene Verstärkung für ihr eigenes junges und erfolgshungriges Team. So profitieren alle Parteien von diesem Konzept, das übrigens umgekehrt ebenfalls gilt. Natürlich sollen perspektivisch auch Spieler des EV Fürstenfeldbruck von dieser Regelung profitieren. Wir freuen uns sehr auf diese Zusammenarbeit.“

(Bild v.l.: Vilgertshofer, Kurz, Pasterny,Blaschta, Oswald)