Die Landsberg Riverkings treffen einfach nicht

Auch gegen die Schweinfurt Mighty Dogs vergibt der HCL zu viele Chancen. Der Aufsteiger in die Eishockey-Bayernliga zeigt dagegen ein perfektes Überzahlspiel und gewinnt am Ende mit 7:4.

Es bleibt bei zwei Punkten für die Landsberg Riverkings an diesem Wochenende. Nachdem sich das Team von Trainer Randy Neal in Königsbrunn erst in der Verlängerung durchsetzen konnte, ging es gestern Abend leer aus. Gegen die Mighty Dogs Schweinfurt – Aufsteiger in die Bayernliga – gab es eine empfindliche 4:7-Niederlage.

Ergebnis stellt Spielverlauf auf den Kopf

Dabei stellt das Ergebnis den Spielverlauf auf den Kopf. „Wir haben das Spiel in Unterzahl verloren“, sagte Randy Neal nach der Partie. Das tragische daran: Die Landsberger kassierten nur sieben Strafen – diese nutzte Schweinfurt aber zu fünf der sieben Tore. Und diese waren zum Teil einfach mit Glück erzielt. „Dann prallt die Scheibe von einem Spieler von uns ab und geht ins Tor, oder kullert irgendwie rein“, sagt Neal – momentan fehle einfach auch das Glück.

Auf der anderen Seite müsse man aber mehr aus den Chancen machen. „Wir hatten 43:22 Schüsse“, rechnete er vor und da seien sehr gute Möglichkeiten dabei gewesen. Jetzt müsse man an der Chancenverwertung arbeiten und auch daran, dass die Spieler wieder den Kopf freibekommen. „Alle sitzen in der Kabine und keiner versteht, wie das Spiel so ausgehen konnte.“ Denn bei fünf-gegen-fünf waren die Landsberger klar die bessere Mannschaft.

Landsberg führt nach dem zweiten Drittel

Mit einem Mann mehr ging Schweinfurt auch nach zehn Minuten in Führung. Kurz vor der ersten Pause gelang Dennis Neal endlich Ausgleich – auch, weil die Landsberger wieder beste Chancen vergaben.

Das schien sich im zweiten Drittel zu bessern, denn Dejan Vogl und Daniel Menge stellten mit einem Doppelschlag (22./23.) auf 3:1. Aber auch die 2-Tore-Führung gab dem HCL nicht die nötige Sicherheit, denn schon in der 26. fiel das 2:3 und auch das 4:2 durch Thomas Fischer (34.) hielt nicht bis zur zweiten Pause – 59 Sekunden vor Schluss verkürzte Schweinfurt auf 3:4. Das letzte Drittel ging komplett an die Gäste: Dem Ausgleich (49.) folgte die Führung (50.) – beide Treffer fielen in Überzahl und eine 5+Spieldauer für Markus Kerber nutzte Schweinfurt zu den Treffern Nummer sechs und siegen in der 55. Minute. Fazit: Es war ein gebrauchter Abend für die Riverkings.

Bild © Julian Leitenstorfer
Text © Margit Messelhäuser
Quelle: https://www.augsburger-allgemeine.de/landsberg/sport/Die-Landsberg-Riverkings-treffen-einfach-nicht-id52445491.html