War’s das jetzt für die Riverkings?

Nach der 3:6-Niederlage in Lindau liegt Landsberg in der Play-off-Serie 1:3 zurück. Am Freitag könnte schon Schluss sein.

Wird es das letzte Spiel in dieser Saison für die Landsberger Riverkings sein? Am kommenden Freitag, um 20 Uhr, ist der EV Lindau in Landsberg zu Gast – mit einer 3:1-Führung nach den vier Play-off-Spielen im Rücken. Zu Hause setzte sich der Oberligist gestern mit 3:6 durch und braucht nur mehr einen Sieg, um ins Halbfinale einzuziehen, was gleichzeitig die Qualifikation für die Oberliga in der nächsten Saison bedeuten würde.

Zwei Drittel war Lindau stärker

„In den ersten beiden Dritteln war Lindau besser, das muss man einräumen“, sagt HCL-Trainer Randy Neal. Im letzten sei sein Team dran gewesen, aber es habe eben nicht mehr gereicht. „Aber wir stecken den Kopf nicht in den Sand“, verspricht der Coach. Jetzt sei er als Psychologe gefragt, um seine Mannschaft wieder aufzurichten. „Wir haben gesehen, dass auch Lindau zu schlagen ist, dafür müssen wir aber an unser Limit gehen“, gibt sich der Coach direkt nach Spielende kämpferisch.

Erstes Gegentor nach 34 Sekunden

Auch diesmal setzte Neal auf Torhüterin Franziska Albl für den verletzten Christoph Schedlbauer, für sie und die Riverkings hätte die Partie aber kaum schlechter beginnen können, denn schon nach 34 Sekunden lag die Scheibe im Landsberger Tor. Aber nur eine Minute später überstand das Team von Trainer Randy Neal eine Unterzahl und kämpfte sich zurück.

Wirklich rund lief es bei seinem Team aber nicht und im Gegensatz zu den Gastgebern konnte der HCL seine Chancen nicht nutzen. So fiel in der 11. Minute das 2:0, gut zwei Minuten später, Landsberg hatte gerade eine Unterzahl überstanden, das 3:0 und mit dem 4:0 gut zwei Minuten vor der ersten Pause war bereits eine Vorentscheidung gefallen.

Aufholjagd der Landsberger wird nicht belohnt

Noch wollten es die Riverkings nicht wahrhaben und sie starteten mit Schwung ins zweite Drittel, aber der Anschlusstreffer gelang einfach nicht. Wäre ein schnelles Tor gefallen, wer weiß? So aber wurde Lindau wieder stärker und in der 29. Minute fiel das 5:0 für den Oberligisten. 34 Minuten waren gespielt, als das 6:0 fiel, doch vor Drittelende gelang auch den Riverkings der erste Treffer: In Überzahl erzielte Jan Jarabek in der 39. Minute das 1:6.

Noch gaben sich die Landsberger nicht geschlagen: Markus Kerber (49.) und Thomas Fischer (50.) verkürzten im letzten Drittel noch auf 3:6, mehr war aber nicht mehr drin.

Vier Tage haben die Landsberger jetzt Zeit, um die Niederlage zu verarbeiten – und vielleicht gelingt am Freitag ja doch noch die Wende. Dazu brauchen die Riverkings dann aber auch die Unterstützung durch die Fans.

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