Spaß haben nur die Riverkings

Gegen die Wanderers Germering feiern die Landsberger einen 7:1-Sieg. Der hätte sogar noch höher ausfallen können. Nur im zweiten Drittel gibt es eine kurze Schwächephase. (Margit Messelhäuser)

„Wenn Landsberg nicht aufsteigt, wer denn dann?“ Diese Frage warf ein Zuschauer kurz vor Ende der Partie der Riverkings gegen die Wanderers Germering auf. So weit ist es natürlich noch lange nicht, aber tatsächlich agierten die Landsberger sehr souverän. So war der 7:1-Sieg nicht nur hoch verdient, Germering war im Endeffekt sogar noch gut weggekommen und konnte sich bei Keeper Daniel Hauser bedanken, der dafür sorgte, dass die Niederlage nicht zweistellig wurde. Die wieder über 800 Zuschauer jedenfalls bekamen ein schönes, schnelles Spiel mit zum Teil herrlichen Toren geboten.

Viele Chancen im ersten Drittel

Im ersten Drittel spielten die Riverkings die Gäste fast schwindlig. Germering kam kaum aus der eigenen Hälfte heraus, nur die Tore wollten nicht fallen. Nach 10 Minuten brach Bohumil Slavicek, der in Überzahl einen Schuss von Marcel Juhasz zum 1:0 abfälschte, den Bann. Landsberg drückte weiter, Germering schaffte nur ein, zwei Konter, die waren aber gefährlich. Doch HCL-Keeper Christoph Schedlbauer war sehr sicher. In der Schlussminute des ersten Abschnitts verwandelte Stefan Kerber noch einen Abpraller zum 2:0.

Landsberg war etwas „durcheinander“

Das zweite Drittel begann gut für die Riverkings – Markus Kerber erhöhte in der 23. auf 3:0. Doch nach und nach kam Germering besser ins Spiel und Landsberg wirkte „ein bisschen durcheinander“, wie Trainer Randy Neal diese Phasen beschreibt. Prompt kassierte der HCL den Gegentreffer in der 33. Minute.

Jetzt wackelten die Riverkings doch etwas und das 4:1 durch Dennis Sturm nach tollem Pass von Marcel Juhasz brachte wieder Ruhe rein. Trotzdem war das Spiel nun ausgeglichener und auch Schedlbauer im Landsberger Tor durfte sich mehrmals auszeichnen.

Strafe kurz vor Schluss machte alles klar

Aus der zweiten Pause kamen die Gastgeber aber wieder besser. Sie bestimmten das Spiel, auch wenn sie nicht mehr ganz so überlegen waren wie in den ersten 20 Minuten. Nach nur knapp zwei Minuten stellte Dennis Sturm auf 5:1 und das 6:1 durch Elias Maier in der 51. in Überzahl war die Vorentscheidung. Als ein Germeringer sieben Minuten vor Schluss noch 5+Spieldauer erhielt und die Landsberger somit fünf Minuten Überzahl hatten, war der Sieg unter Dach und Fach. Dennis Neal sorgte noch mit einem schönen Schlagschuss von der blauen Linie für den 7:1-Endstand – ja, wer soll diese Landsberger stoppen? Germering konnte es jedenfalls nicht.

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