Riverkings gehen in die Knie

Landsberg unterliegt in Paffenhofen mit 1:4. Trainer Randy Neal standen diesmal nur 15 Feldspieler zur Verfügung. ( Margit Messelhäuser)

„Wir hätten noch zehn Drittel spielen können und hätten kein Tor mehr erzielt.“ So fasst Riverkings-Trainer Randy Neal die 1:4-Niederlage in Pfaffenhofen zusammen. Mal abgesehen davon, dass die Landsberger einen schlechten Tag erwischten, werden sie auch ihre Personalsorgen nicht los, denn auch diesmal musste Neal umbauen: Kurzfristig sagten zu den bereits bekannten Ausfällen auch noch Thomas Fischer und Sven Gäbelein ab – beide mit Magen-Darm-Problemen. „Ich habe noch schnell Jannik Reuß mitgenommen“, sagt Neal.

Doch der Landsberger Trainer merkte schon im ersten Drittel, dass es diesmal ganz schwer werden würden. „Wir waren einfach müde, nicht nur die Beine, auch im Kopf.“ Und so war Neal noch froh, dass es nach zehn Minuten nur 1:0 für die Gastgeber stand. „Es war ein schlechtes Drittel, eher auf Landesliga-Niveau. Wäre es ein stärkerer Gegner gewesen, wären wir wohl vier, fünf Tore zurückgelegen.“ Trotzdem schaffte Bobby Slavicek in der 14. Minute noch den Ausgleich.

 Die Scheibe ging einfach nicht ins Tor

Im zweiten Abschnitt lief es dann auch besser für die Landsberger. „Wir hatten jetzt unsere Chancen, aber die Scheibe wollte einfach nicht rein ins Tor.“ Florian Reicheneder beispielsweise hatte zwei gute Möglichkeiten, „aber er ist halt noch jung, da kann man nicht erwarten, dass er die reinmacht“, nimmt ihn Neal in Schutz.

Im letzten Drittel agierten die Landsberger offensiver – und liefen in den Konter zum 3:1. Neal versuchte alles, nahm in den letzten Minuten Keeper Christoph Schedlbauer vom Eis für einen weiteren Spieler, so kam  Pfaffenhofen mit einem Empty-Net-Goal zum 4:1-Endstand.

„Es wird jetzt höchste Zeit, dass diese Pechsträhne mit Verletzungen und kranken Spielern aufhört“, hofft Neal. Bei der extremen Belastung in den vergangenen Wochen mit den vielen Ausfällen kann er gut nachvollziehen, dass die Spieler am Limit sind. „Am Dienstag werde ich jetzt ein lockeres Training machen, damit der Spaß wieder zurückkehrt.“ Schließlich steht der HCL weiter auf Platz drei in der Tabelle.


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