Noch besteht Hoffnung bei Thomas Zeck

Der Verteidiger des HC Landsberg wartet auf die finale Diagnose. Bedingungen wie in Pegnitz hat der routinierte Eishockeyspieler noch nie erlebt. (Margit Messelhäuser)

Noch kann Thomas Zeck hoffen: In dieser Woche stehen weitere Untersuchungen beim Eishockey-Verteidiger an. „Vielleicht ist das Wadenbein nicht ganz durch, das wäre für die Heilung natürlich sehr gut“, sagt der Verteidiger der Riverkings gegenüber dem Landsberger Tagblatt. Immerhin, eine Operation sei auf keinen Fall nötig. Trotzdem wird er der Mannschaft im günstigsten Fall rund vier Wochen fehlen, im schlimmsten könnten es rund acht Wochen sein, die er pausieren muss.

Wie berichtet, hatte sich Zeck beim Spiel in Pegnitz im letzten Drittel in einen Schuss geworfen. Allerdings konnte er nicht in den Schuss rutschen, wie gewohnt, aufgrund des schlechten Eises kam er ins Rollen, sodass ihn der Schuss an der Wade treffen konnte – mit den bekannten Folgen.

Der Regen friert auf dem Eis fest

Was besonders ärgerlich ist: Zu diesem Zeitpunkt führten die Landsberger bereits 6:0 und hatten die drei Punkte unter Dach und Fach. „Im Nachhinein bin ich auch im Zwiespalt. Zum einen ist das absolute Routine, sich in einen Schuss zu werfen, das habe ich schon gefühlte 1000 Mal gemacht“, sagt Zeck. „Auf der anderen Seite frage ich mich jetzt auch, wie kann man so bescheuert sein.“ Aber es sei einfach ein Reflex gewesen, Zeit zum Nachdenken habe man in so einer Situation nicht.

Und er hat nicht mit dem Eis im Pegnitzer Freiluftstadion gerechnet. „So etwas habe ich noch nie erlebt. Erst ging die Eismaschine kaputt und dann hat es ja auch noch geregnet.“ Die Regentropfen seien auf dem Eis festgefroren und machten es damit noch rauer. „Wenn ich auf so einem Eis schon mal gespielt hätte, hätte ich mich sicher nicht in den Schuss geworfen.“ Ohne Pegnitz zu nahe treten zu wollen: „Das war schon fahrlässig“, meint Zeck. Aber es hilft jetzt nichts mehr – ihm bleibt momentan nur abzuwarten, was die Ärzte sagen.

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