HCL gewinnt das letzte Spiel

Mit einem knappen 3:2-Erfolg gegen Passau beenden die Riverkings das Jahr 2017. Für den Denklinger Helmut Kößl gibt es zwar keine Punkte, aber eine Auszeichnung. (Margit Messelhäuser)

Auch das letzte Spiel im Jahr 2017 hat der HC Landsberg gewonnen: Mit 3:2 setzte sich die Mannschaft von Randy Neal durch. Für den Denklinger Helmut Kößl, der für Passau spielte, gab es zwar keine Punkte, aber er wurde zum besten Spieler der Gäste gewählt. Bei den Landsbergern war es Keeper Christoph Schedlbauer, der Extraklasse zeigte.

Optisch hatten die Landsberger im ersten Abschnitt klar ein Übergewicht, aber die Chancen konnten nicht genutzt werden. In der 7. Minute fiel dann die Führung. Ein langer Pass von Marcel Juhasz auf Bobby Slavicek und der versenkte unhaltbar.

Kurioses Unterzahlspiel

Kurios war das Unterzahlspiel der Landsberger beziehungsweise die Überzahl der Gäste: Mit einem Mann mehr auf dem Eis waren die Gäste harmloser als bei fünf gegen fünf. Zweimal spielten die Riverkings so eine tadellose Unterzahl, in der sie nie in Bedrängnis gerieten.

Das änderte sich auch im zweiten Drittel nicht. Die Riverkings waren weiter überlegen, wobei nun auch die Gäste mehrmals gefährlich vors Tor des HCL kamen. Christoph Schedlbauer war aber nicht zu bezwingen – notfalls hatte er auch das Glück des Tüchtigen. 26 Minuten waren gespielt, als der zweite Treffer für die Gastgeber fiel und wieder war es eine Kooperation von Marcel Juhasz und Bobby Slavicek.

Wieder waren Slavicek und Juhasz erfolgreich

Hatte zuvor der Tscheche den perfekten Pass von Juhasz erhalten, so revanchierte er sich diesmal und Juhasz – allein vor Vetter im Passauer Tor – ließ sich die Chance nicht entgehen. Kurz vor der zweiten Pause hatten die Landsberger noch eine Überzahl, aber immer wieder war Vetter im Weg.

Im letzten Drittel nahm das Spiel noch mal richtig Fahrt auf. Passau kam aggressiv aus der Kabine und zeigte nun viel mehr Zug zum Tor. Christoph Schedlbauer musste mehrmals Kopf und Kragen riskieren, doch in der 47. Minute war er machtlos: Im Aufbau unterlief den Landsbergern ein Fehlpass und Petr Sulcik verkürzte auf 1:2.

Passau nimmt den Keeper vom Eis

Jetzt wurde es richtig spannend, obwohl Andreas Schmelcher bereits in der 50. wieder auf 3:1 für die Riverkings erhöhte. Passau gab sich nicht geschlagen. Die Gäste machten enormen Druck und jetzt ging es hin und her – die beiden Torhüter rückten immer mehr in den Mittelpunkt. Wobei Passau jetzt gefährlicher war. Schedlbauer hielt die Führung der den Riverkings fest.

Als die Gastgeber gut zwei Minuten vor Schluss eine Strafe kassierten, nahm Passau den Keeper vom Eis – und das 6-4-Überzahlspiel funktionierte jetzt sehr gut. Vor dem Landsberger Tor herrschte Hochbetrieb, aber erst drei Sekunden vor Schluss fiel das 2:3 – den Riverkings war der Sieg damit nicht mehr zu nehmen.


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