Erster Matchball für Landsberg

Mit einem Sieg am Freitag gegen Passau stehen die Landsberg Riverkings sicher in den Eishockey-Play-offs. Der Trainer hat noch ein weiteres Ziel. (Margit Messelhäuser)

Am Freitagabend können die Landsberger Riverkings den Einzug in die Play-offs fix machen. Um 20 Uhr sind die Passau Black Hawks im Hungerbachdome zu Gast, gehen Randy Neal und sein Team als Sieger vom Eis, kann ihnen der 4. Platz in der Gruppe B nicht mehr genommen werden.

Dann können die Riverkings bereits am Sonntag das nächste Ziel anvisieren: mit dem Heimrecht in die Play-offs zu starten. Um 17.30 Uhr beginnt das Spiel bei den Memmingen Indians, die vor diesem Wochenende nur einen Punkt hinter den Landsbergern auf Platz zwei liegen.

Im ersten Spiel musste Landsberg in die Verlängerung

So sehr sich Landsbergs Trainer Randy Neal auch bereits auf das Spiel in Memmingen freut: Jetzt geht es erst mal darum, gegen Passau drei Zähler zu holen. „Dann haben wir unser erstes Ziel erreicht und können uns auf das nächste konzentrieren“, so der Coach.

Dass Passau keineswegs auf die leichte Schulter zu nehmen sei, habe sich bereits im Hinspiel der Vorrunde gezeigt. „Da waren wir 1:3 hinten und haben erst in der Verlängerung gewonnen“, erinnert Neal. Auch im Rückspiel setzten sich die Riverkings nur knapp mit 3:2 durch – erst das Hinrundenspiel der Zwischenrunde war deutlich: Mit einem 6:1-Erfolg kehrten die Landsberger aus Passau zurück. „Technisch ist Passau stark, wir dürfen der Mannschaft keine Räume lassen“, warnt der Landsberger Trainer. Zuletzt allerdings mussten die Falken richtig Federn lassen – gegen Memmingen unterlagen sie 1:5 und 1:7.

Riverkings wollen die Tabellenführung verteidigen

Und mit Memmingen bekommt es der HCL am Sonntag zu tun. Mit 6:3 haben die Landsberger das Heimspiel gegen den Oberligisten gewonnen – das würde Randy Neal zu gerne wiederholen. „Wenn wir am Freitag gewinnen, dann geht es um das Heimrecht, und da wäre ein Sieg gegen Memmingen natürlich enorm wichtig.“ Es werde – egal, wie der Freitag ausgehe – auf jeden Fall ein „großes Spiel für die Spieler und auch die Zuschauer“, so Neal, schließlich gehe es unabhängig von den Freitagsergebnissen um Platz eins in der Gruppe.

Verzichten muss Neal an diesem Wochenende weiterhin auf die Langzeitverletzten Andreas Geisberger und Markus Kerber, hinzu kommt nun aber auch Mika Reuter, für den die Saison verletzungsbedingt zu Ende ist. „Ansonsten waren einige Spieler Anfang der Woche krank, aber bis zu den Spielen sollten alle wieder an Bord sein“, freut sich Randy Neal auf die Partien.


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