„Ein komisches Spiel“

HCL-Coach Neal war über die 15 Tore nicht glücklich – Von  Margit Messelhäuser

Die ersten Testspiele haben die Landsberger Riverkings in der neuen Saison absolviert – am Sonntagabend gab es sogar ein ausgesprochen torreiches: Mit 6:9 unterlagen die Landsberger in Peiting. Was den Zuschauern gefallen haben dürfte, passt Landsbergs Trainer Randy Neal nicht so ganz ins Konzept. „Das war ein komisches Spiel“, lautet sein Kommentar nach der Partie. „Ich hatte manchmal das Gefühl, dass wir nicht ganz bei der Sache waren.“ Nach dem ersten Drittel stand es noch 3:3 – drei Mal waren die Landsberger in Führung gegangen, kassierten aber fast postwendend wieder den Ausgleich. „Ich glaube, danach waren wir auch ein bisschen müde.“

So kommt es ihm gelegen, dass nächstes Wochenende nur ein Spiel ansteht, am Sonntag in Miesbach. „Dann können wir vier- statt dreimal trainieren“, so der Coach, und dabei das Verhalten im eigenen Drittel üben, denn die neun Gegentore passen Neal gar nicht. Auf der anderen Seite verdienen die sechs Treffer der Landsberger auch Beachtung. „Wenn man das Positive rausziehen will, ist es gut, dass es nicht zweistellig wurde und wir die letzten beiden Treffer erzielt haben“, sagt Neal.

Sechs Tore in Peiting findet auch HCL-Vorsitzender Markus Haschka gut. Unter den Torschützen war weder am Freitag noch am Sonntag Rob McFeeters, der probeweise in Landsberg spielt. Ob er bei den Riverkings als Kontingentspieler bleiben wird, sei noch offen, sagt Haschka. „Nach der langen Pause muss man ihm Zeit geben, sich wieder einzugewöhnen.“ Was er am Freitag von McFeeters gesehen habe, „hat mir gut gefallen. Er zeigte gute Übersicht und gab schöne Pässe. Er war auch in Kaufbeuren mehr der Vorbereiter“. Bis auf Weiteres wird der Kanadier bei den Landsbergern trainieren und spielen. (mm)


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