Bauchlandung für die Riverkings

Eigentlich wollten sich die Landsberger ihren Eishockey-Play-off-Platz sichern. Doch stattdessen hätte der HCL beinahe noch ungewollt eine Premiere feiern müssen (Margit Messelhäuser)

Über 800 Zuschauer wollten mit den Landsberg Riverkings die vorzeitige Qualifikation für die Play-offs feiern. Doch daraus wurde nichts: Passau gewann mit 3:2 und Landsberg muss sich noch gedulden. Ein „Ausrutscher“ der Landsberger, die fast noch eine Premiere hätten feiern müssen, die ihnen sicher noch weniger gepasst hätte, nämlich das erste Spiel in dieser Saison, in dem sie kein Tor erzielen.

Nach den ersten drei Minuten schien es nur eine Frage der Zeit, wann die Riverkings in Führung gehen würden, doch in der 4. Minute fiel praktisch aus dem Nichts das 1:0 für Passau – und die Landsberger Überlegenheit war dahin. Nichts passte zusammen, obwohl der HCL mehr vom Spiel hatte, war Passau um einiges gefährlicher. Hinzu kam, dass der Schiedsrichter viel laufen ließ, das nagte auch an den Landsbergern. Es war einfach nicht ihr Spiel bis dahin.

Viele technische Fehler bei Landsberg

Und es wurde im zweiten Abschnitt keineswegs ansehnlicher – bei den Riverkings kamen die Pässe nicht an, ungewohnte Stockfehler waren zu sehen, oder die Laufwege passten nicht. Passau war nicht wirklich besser, aber die Gäste nutzten ihr Chancen konsequenter und hatten das nötige Glück, denn nach einem Konter fiel in der 32. das 2:0: Da Waldemar Detterer die Scheibe nicht richtig traf, trudelte sie so unglücklich, dass HCL-Keeper Christoph Schedlbauer keine Chance hatte. Beispielhaft für das Landsberger Spiel: In der 38. Minute lief Bobby Slavicek allein auf Passaus Keeper zu – und scheiterte.

In der letzten Minute fielen noch Tore

Eigentlich konnte es im letzten Drittel nur besser werden – oder eben nicht. Zwar erzielte Dennis Sturm – in Unterzahl – in der 43. Minute den 1:2-Anschlusstreffer, doch es war nur ein kurzes Strohfeuer. Die Partie blieb zerfahren. Erst in der letzten Minute fielen dann doch noch Tore. Zunächst traf Passau 24 Sekunden vor Ende zum 3:1 ins leere Tor, dann waren noch mal die Riverkings dran, aber das 2:3 durch Robin Maag, sechs Sekunden vor Schluss, kam natürlich zu spät.


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